Mein Anliegen als Psychotherapeutin ist es, den Menschen in seiner gesamten psychodynamischen Biografie zu sehen, um so Symptome und psychische Auswirkungen seelischen „Leidens“ in der Gesamtheit zu verstehen und dadurch einen nachhaltigen Heilungsprozess begleiten zu können. Mein psychotherapeutischer Hintergrund ist dabei die Tiefenpsychologie unter Anwendung der Methode der klinischen Hypnose. Eine Psychotherapie ist mit einer Reise vergleichbar, die eine Entscheidung verlangt und welche Psychotherapeut*in man dabei als "Reisebegleiter*in" an seiner Seite haben möchte, ist Teil dieser Entscheidung. 


Der Psychotherapieprozess erinnert oft an ein Labyrinth. Es ist eines der ältesten Symbole der Menschheit und findet sich in vielen (alten) Kulturen. Eines der berühmtesten Labyrinthe ist in der Nähe von Paris, in der Kathedrale von Chartres. Das Fußboden-Labyrinth hat einen Durchmesser von 12 Metern. Wer dem Pfad bis zur Mitte folgt, legt aber insgesamt fast 300 Meter zurück. Der Weg hat viele Wendungen. Wer ihm folgt ist gleich zu Beginn nah an der Mitte und dann wieder weit weg. Auch am Anfang einer Therapie scheint man schnell am Thema zu sein, dann führt der Prozess scheinbar vom angestrebten Ziel weg, um schließlich doch zur Lösung des Anliegens zu finden.